Der Countdown läuft: Nur noch drei Tage bis zur Eröffnung des ersten „Sylter Wintermarkt“. Am Freitag um 12 Uhr wird das Kinderkarussell angefahren, der erste Glühwein ausgeschenkt und der erste Flammkuchen aus dem Steinofen geholt. Dann gibt es nach jahrelanger Pause erstmals wieder einen Westerländer Weihnachtsmarkt an zentraler Stelle.
Info für Gäste der Ferienwohnung auf Sylt SYLTER DEICHWIESEN
Standort ist der Platz an der „Neuen Mitte“, dem Ende 2016 fertiggestellten Wohn- und Geschäftshaus auf dem früheren Kress & Hansen-Gelände an der Neuen Straße. Eine halbe Million Euro investierte die Projektfirma in den Platz, der nicht nur über drei Sitzbänke, Spielgeräte und Beleuchtung verfügt, sondern auch über Anschlüsse für die Be- und Entwässerung und eine Verankerung für einen Tannenbaum. Die Bänke wurden bereits abmontiert, gestern hat der Aufbau für den Weihnachtsmarkt begonnen.
Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
Der „Sylter Winter-Express“ – ein Karussell, das inmitten der Holzhütten stehen sollte – bereitete den Organisatoren allerdings viel Kopfzerbrechen. Die fabrikneue Kindereisenbahn sei auf dem Seeweg von China Richtung Hamburg im Suezkanal kurzzeitig auf Grund gelaufen, berichtete Veranstalterin Stephanie Schneider.
Deshalb wird bei der Eröffnung am Freitag zunächst nicht der „Sylter Winter-Express“ seine Runden drehen, sondern ein nostalgisches Kinderkarussell. Für den Ersatz sorgte Mischa Kliewer vom Inselcircus. Doch „Kiki“ Schneider gibt die Hoffnung nicht auf, dass der „Winter-Express“ noch vor Veranstaltungsende am 3. Januar den Weg nach Westerland findet.
Für die richtige Weihnachtsstimmung werden aber noch mehr Details sorgen: Rot-weiße Strickmützen mit dem Schriftzug des „Sylter Wintermarkt“ wird es für 20 Euro zu kaufen geben. Fünf Euro davon gehen als Spende an den Bürgermeister-Hilfsfonds der Gemeinde Sylt für Familien in Not.
Zu den Sponsoren des Weihnachtsmarktes gehören die Gemeinde, der DB Syltshuttle, die EVS, der Insel Sylt Tourismusservice, das Sylt Marketing und der Verein Sylter Unternehmer.
Die EVS schenkt den Besuchern auch gleich den ersten Glühwein. Voraussetzung ist, dass die EVS-App „Typisch Sylt“ auf dem Smartphone installiert ist. Am Stand des „Hotel Stadt Hamburg“ wird dazu der Gutscheincode aus der App gescannt.
Die offizielle Eröffnung wird am Freitag um 14 Uhr Bürgermeister Nikolas Häckel übernehmen. Um 15 Uhr singen die Kinder des Tinnumer Kindergartens unter Leitung von Andrea Ernst und Constanze Fösch weihnachtliche Lieder.
Ab 16 Uhr können dann die kleinen Besucher im „Postamt des Weihnachtsmanns“ in der Almhütte ihre Wunschzettel abgeben.
Zu den weiteren Programmpunkten des dreiwöchigen Weihnachtsmarktes gehört ein Märchen-Nachmittag mit der Erzählerin Linde Knoch am Sonnabend, 15. Dezember, um 16 Uhr in der Almhütte. Am Sonntag, 16. Dezember, ab 15 Uhr können Kinder und Eltern beim „Nissedør“-Basteln ein hyggeliges Zuhause für die kleinen Weihnachtswichtel einrichten – die Teilnahme für die Kinder ist kostenfrei.
Am Freitag nach Weihnachten werden dann jedoch andere Saiten aufgezogen
– Quelle: https://www.shz.de/21930307 ©2018
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Mittwoch, 12. Dezember 2018
Weihnachtsmarkt auf Sylt
Westerland |
Der Countdown läuft: Nur noch drei Tage bis zur Eröffnung des ersten
„Sylter Wintermarkt“. Am Freitag um 12 Uhr wird das Kinderkarussell
angefahren, der erste Glühwein ausgeschenkt und der erste Flammkuchen
aus dem Steinofen geholt. Dann gibt es nach jahrelanger Pause erstmals
wieder einen Westerländer Weihnachtsmarkt an zentraler Stelle.
Standort ist der Platz an der „Neuen Mitte“, dem Ende 2016 fertiggestellten Wohn- und Geschäftshaus auf dem früheren Kress & Hansen-Gelände an der Neuen Straße. Eine halbe Million Euro investierte die Projektfirma in den Platz, der nicht nur über drei Sitzbänke, Spielgeräte und Beleuchtung verfügt, sondern auch über Anschlüsse für die Be- und Entwässerung und eine Verankerung für einen Tannenbaum. Die Bänke wurden bereits abmontiert, gestern hat der Aufbau für den Weihnachtsmarkt begonnen.
Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
– Quelle: https://www.shz.de/21930307 ©2018
Standort ist der Platz an der „Neuen Mitte“, dem Ende 2016 fertiggestellten Wohn- und Geschäftshaus auf dem früheren Kress & Hansen-Gelände an der Neuen Straße. Eine halbe Million Euro investierte die Projektfirma in den Platz, der nicht nur über drei Sitzbänke, Spielgeräte und Beleuchtung verfügt, sondern auch über Anschlüsse für die Be- und Entwässerung und eine Verankerung für einen Tannenbaum. Die Bänke wurden bereits abmontiert, gestern hat der Aufbau für den Weihnachtsmarkt begonnen.
Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
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Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
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Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
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„Sylter Wintermarkt“. Am Freitag um 12 Uhr wird das Kinderkarussell
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Standort ist der Platz an der „Neuen Mitte“, dem Ende 2016 fertiggestellten Wohn- und Geschäftshaus auf dem früheren Kress & Hansen-Gelände an der Neuen Straße. Eine halbe Million Euro investierte die Projektfirma in den Platz, der nicht nur über drei Sitzbänke, Spielgeräte und Beleuchtung verfügt, sondern auch über Anschlüsse für die Be- und Entwässerung und eine Verankerung für einen Tannenbaum. Die Bänke wurden bereits abmontiert, gestern hat der Aufbau für den Weihnachtsmarkt begonnen.
Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
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Standort ist der Platz an der „Neuen Mitte“, dem Ende 2016 fertiggestellten Wohn- und Geschäftshaus auf dem früheren Kress & Hansen-Gelände an der Neuen Straße. Eine halbe Million Euro investierte die Projektfirma in den Platz, der nicht nur über drei Sitzbänke, Spielgeräte und Beleuchtung verfügt, sondern auch über Anschlüsse für die Be- und Entwässerung und eine Verankerung für einen Tannenbaum. Die Bänke wurden bereits abmontiert, gestern hat der Aufbau für den Weihnachtsmarkt begonnen.
Als erstes lieferte ein Vierzig-Tonner-Lkw die Elemente für die original Almhütte aus dem bayrischen Schwarzwald. In dem Rundbau sollen bis zu 52 Gäste einen gemütlichen Platz finden. Mitarbeiter einer Tischlerei aus dem oberbayrischen Obersöchering montierten die teilweise bis zu 250 Jahre alten Holzteile. Hier wird ein Team vom Hotel Stadt Hamburg die gastronomische Versorgung übernehmen. Die 15 kleineren Holzhütten sollen am morgigen Mittwoch geliefert und aufgestellt werden. Die Aussteller können dann am Donnerstag einziehen.
– Quelle: https://www.shz.de/21930307 ©2018
Freitag, 9. November 2018
Wohnraum für Sylt
Lister Markt, Lanserhof – jetzt folgt mit dem „Dünenpark“ das nächste große Bauprojekt im Inselnorden. Wo bis Ende 2006 die Marineversorgungsschule zuhause war, soll in den nächsten Jahren Wohnraum entstehen: 300 Wohnungen für Insulaner und ein Ferienpark mit 86 Appartements. In einer Bürgerversammlung am kommenden Donnerstag präsentieren die Investoren ihre Vision vom „Dünenpark“.
Das 18 Hektar große MVS-Gelände wurde im Januar 2018 von der PRE-Gruppe aus Karlsruhe an die LEG Entwicklung GmbH aus Kronshagen bei Kiel verkauft. Die Verkäufer hatten die ehemalige Marineversorgungsschule acht Jahre zuvor für 2,2 Millionen Euro von der BImA gekauft, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die NCS (Nordsee College Sylt) Betriebsgesellschaft wollte dort ein Internat errichten, doch die Pläne scheiterten im Jahr 2012.
Vor drei Jahren gab es dann Pläne, nach denen das Konversionsgelände dreigeteilt werden sollte. Auf einem Drittel wollte die Gemeinde List Dauerwohnraum für Insulaner schaffen, das Drittel mit den MVS-Sportanlagen sollte in kommunaler Hand bleiben und auf dem letzten Drittel sollten Ferienwohnungen entstehen. Diese Dreiteilung ist auch Grundlage für die Pläne, die LEG-Städteplaner Klaus von Ohlen am Donnerstagabend im Bauausschuss der Gemeinde vorstellte. Für den Dauerwohnbereich im Südwesten des Areals sind Mehr-, Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser geplant, wobei fünf Kasernenbauten am ehemaligen Exerzierplatz und das nördlich davon gelegene große Stabsgebäude erhalten und umgebaut bzw. aufgestockt werden sollen. Dieses „Haus 8“ soll künftig barrierefreie Seniorenwohnungen, eine Tagespflege und vielleicht auch die Kindertagesstätte des Dorfes umfassen, die derzeit in der ehemaligen Schule untergebracht ist und mehr Platz benötigt.
Im nordöstlichen Areal planen die Grundstücksentwickler aus Kronshagen einen Ferienpark mit 86 Ferienhäusern unterschiedlicher Größe. Die umlaufenden Grünflächen sollen erhalten bleiben – auch die Grundstücksstreifen, für die Anwohner des Landwehrdeichs kürzlich ein Verkaufsangebot der BImA erhalten haben. Der LEG-Städteplaner riet den Nachbarn dazu, nicht auf das Angebot einzugehen – „Wir wollen die BImA-Flächen rundum in unsere Pläne einbeziehen.“
Als Projektleiter stellte Klaus von Ohlen auch klar, dass der Sportplatz und die Mehrzweckhalle mit dem Schwimmbad erhalten und in die Pläne integriert werden sollen. Das gelte selbstverständlich auch für die neue Feuerwache an der Listlandstraße und die Spielstätte des Dartclubs, auch wenn Gerüchte im Dorf das Gegenteil besagten. Info für Gäste der Ferienwohnung auf Sylt Sylter Deichwiesen
Der Bauausschuss gab einstimmig grünes Licht für den Entwurf, der nun als Grundlage für die Bauleitplanung dienen soll. Lediglich Arne Kiesewein (SPD) enthielt sich der Stimme, nachdem er zuvor auf die zu erwartende Verkehrsbelastung hingewiesen hatte. Eine Verkehrsbelastung, die es auch schon zu Marinezeiten gegeben habe, hielt Bürgermeister Ronald Benck dem entgegen. Umso wichtiger seien Pläne zur Stärkung des ÖPNV und anderer Alternativen zum eigenen Auto. Benck betonte auch den enormen insularen Bedarf an Personalwohnungen und Baugrundstücken. Die Kaltmieten für die Dauerwohnungen seien zwischen 7 und 8,50 Euro pro Quadratmeter kalkuliert, ohne Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines. „Von daher bin ich guter Dinge, dass das ein gutes Konzept ist.“
Allerdings hat der Bauausschuss den Investoren eine Liste von 18 Empfehlungen mitgegeben, die in die künftige Planung einfließen sollten. Dabei geht es unter anderem um die Voraussetzungen für die Kindertagesstätte, genügend Kinderspielplätze und Pkw-Stellplätze, Freizeitangebote für alle Lister und die künftige Straßenführung durch das Areal.
Am kommenden Donnerstag zwischen 15 und 16 Uhr können sich alle Interessierten bei einer Ortsbegehung selbst ein Bild von den Dünenpark-Plänen machen. Um 16 Uhr schließt sich dann eine Bürgerversammlung in der Aula im Gebäude der Schwimmhalle an.
– Quelle: https://www.shz.de/21605777 ©2018
Samstag, 3. November 2018
Vodafon Ärger auf Sylt
Vorübergehend nicht erreichbar“ – ein Schicksal, das seit Dienstag Abend viele Sylter teilten. Unzählige Handygespräche kamen nicht zustande oder waren gestört, viele Nutzer konnten nicht auf das mobile Internet zugreifen. Die Ursache: ein defektes Bauteil im Vodafone-Netz. Freitag Nachmittag arbeiteten Techniker im Tinnumer Gewerbegebiet noch fieberhaft daran, das Handynetz wieder zum Laufen zu bringen. Um 21 Uhr meldete Vodafone, dass die Störung behoben sei. Info für Gäste der Ferienwohnung auf Sylt Sylter Deichwiesen
Die erste Störungsmeldung sei am Dienstag um 21.43 Uhr eingegangen, erläuterte Vodafone-Pressesprecher Volker Petendorf unserer Zeitung. Sylter Kunden klagten über gar keine Funkversorgung oder schlechte Gesprächsverbindungen sowie mangelnden Datendurchsatz auf ihren Smartphones. Petendorf sprach von bis zu 1000 Kunden, die unter der Störung zu leiden hätten.
– Quelle: https://www.shz.de/21531162 ©2018
Dienstag, 9. Oktober 2018
Sylt und der Klimawandel
Sylt | Der Klimawandel ist aktuell das vorherrschende Thema der Nachrichtenwelt: Die Folgen der Erderwärmung, die der Uno-Weltklimarat prognostiziert, sind verheerend. Auch in Deutschland forschen Wissenschaftler zu den möglichen Auswirkungen der globalen Erwärmung. Spiegel-Online berichtete am Montag über eine bisher unveröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, die sich ausschließlich mit den Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs auf die deutschen Küsten befasst.
In dem 19-seitigen Papier, das dem Nachrichtenmagazin nach eigenen Angaben vorliegt, heißt es, dass als „potenziell überflutungsgefährdet diejenigen Gebiete an der Nordsee gelten, die nicht höher als fünf Meter über dem Meeresspiegel liegen“ – also auch große Teile von Sylt.
Eine auf den ersten Blick erschreckende Prognose, allerdings keine wirklich Neue – wie sowohl der Sylter Küstenschützer Helge Jansen als auch der Grünen-Politiker und Biologe Lothar Koch betonen. Beide warnen seit Jahren vor den Folgen des Klimawandels auf die Sylter Küste – doch viele würden ihre Worte nicht ernst nehmen. „Die Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs sind längst bekannt. Das rufen die Spatzen alle zwei Tage von den Dächern, aber keiner will es hören“, bemerkt Lothar Koch. Er hofft, dass den Ergebnissen der Wissenschaftler – nun, da sie in einem Bundespapier zusammengefasst sind – von den Bürgern endlich Glauben geschenkt wird.
„Das hat nicht irgendeine Lobbyistengruppe erstellt, sondern eine sehr angesehene Einrichtung, die so objektiv wie möglich ist“, sagte Koch unserer Zeitung. Um der in dem Papier prognostizierten Entwicklung entgegenzuwirken, sollte der Begriff Küstenschutz „schleunigst breiter definiert werden als bisher“, so Koch. „Es kann nicht nur darum gehen, immer mehr Millionen in höhere Deiche und weitere Sandvorspülungen zu stecken. Es muss auch zügig in die Vorsorge investiert werden. Das bedeutet, Klimaschutz durchführen, wo immer es möglich ist – und zwar schnell.“
Ob beim Verkehr, in der Gebäudesanierung oder der Gastronomie – Sylt hinke laut einem Gutachten aus dem Jahr 2011 mit Klimaschutzmaßnahmen drastisch dem Durchschnitt hinterher. „Der eingestellte Klimaschutzmanager warf frustriert das Handtuch, weil zu wenige Institutionen der Insel aktiv mitzogen.“ Dabei sollte gerade Sylt seinen Promifaktor als sturmflutgefährdete Insel nutzen und als gutes Beispiel vorangehen, findet der Grünen-Politiker.
„Die Bereitschaft des Bundes-Steuerzahlers, den Schutz unserer Insel mitzufinanzieren, wenn keine Eigenanstrengungen sichtbar sind, wird bald an seine Grenzen kommen.“ Auch Küstenschutz-Experte Helge Jansen betont: „Alles, was in dem Papier steht, ist nichts Neues.“ Er wiederhole seit einiger Zeit gebetsmühlenartig, dass die Menschen auf Sylt sich mit einer Elementarversicherungen auf den Schadensfall vorbereiten müssten. Oft erhalte er dann die Antwort: „Mich betrifft das ja nicht“. Doch genau hier liege der Irrtum: „Wir werden alle damit zu tun haben“, so Jansen.
Sturmfluten werden heftiger
Vor eineinhalb Jahren hätte die Landesregierung den Prospekt „Naturgefahren – Der echte Norden sorgt vor“ herausgegeben, in dem klar vor Hochwasserschäden gewarnt wird und in dem steht, dass weder Bund, noch Land, noch die Gemeinden für Schäden an privaten Gebäuden und Grundstücken, die durch Sturmfluten, Hochwasser oder Starkregen hervorgerufen werden, haften. „Dieser Prospekt war sein Geld nicht wert, mit dem er gedruckt wurde, denn er wurde von den Menschen im Land kaum wahrgenommen“, sagt Jansen.
Das Problem sei der Glaube, dass diese Szenarien „irgendwann“ kommen würden. Doch genau hier liege der Irrtum: „Es wird uns auf jeden Fall treffen. Wir werden erheblich mehr Regen bekommen, wir werden erheblich mehr Wärme bekommen und die Sturmfluten werden zwar nicht mehr, aber sie werden heftiger“, prognostiziert der Vorsitzende der Stiftung Küstenschutz. „Wenn sich die Menschen also nicht heute damit gedanklich auseinandersetzen, dann ist es irgendwann zu spät. Wir müssen uns jetzt über die ordentliche Ableitung von Regenwasser und den Hochwasserschutz kümmern.“
Für Meeresspiegelanstieg von einem Meter gewappnet
Dass sich in Schleswig-Holstein sogar ein Drittel der Landesfläche unter fünf Metern über dem Meeresspiegel befindet, weiß auch Birgit Matelski, die neue Direktorin des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN). Grund zur Sorge gäbe es dennoch nicht: „Wir kennen die Szenarien und sind für einen Meeresspiegelanstieg von einem Meter auf jeden Fall gewappnet, wenn nicht sogar eineinhalb Meter“, sagt sie.
Für Sylt würde ein steigender Meeresspiegel gegebenenfalls mehr Sand bedeuten. „Wir halten die Linie, das wird jedes Jahr überprüft und es wird jedes Jahr bestimmt, wie viel Sand vorgespült wird.“ Bisher würde die Insel damit gut zurecht kommen. „Wenn aber der Meeresspiegel steigt, müssen wir uns dementsprechend anpassen – und das werden wir auch tun.“
– Quelle: https://www.shz.de/21275922 ©2018
Montag, 1. Oktober 2018
Aktuelles von Sylt - Feuer in Westerland
Info für Gäste der Ferienwohnung auf Sylt Sylter Deichwiesen
Am Sonntagabend gegen 18 Uhr wurde die Westerländer Feuerwehr zu einem Einsatz in die Friedrichstraße gerufen. Auf der Terrasse des „Bistros 26“ stand ein Heizstrahler mit Gasflasche in Flammen. „Der Defekt der Gasflasche hat die Front des Gebäudes mit entzündet“, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Zum Zeitpunkt des Brandes waren zahlreiche Gäste in dem Bistro, Verletze gab es nach ersten Angaben der Feuerwehr jedoch nicht. Die Freiwillige Feuerwehr Westerland war vor Ort und konnte den Brand zügig löschen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. – Quelle: https://www.shz.de/21200662 ©2018
Am Sonntagabend gegen 18 Uhr wurde die Westerländer Feuerwehr zu einem Einsatz in die Friedrichstraße gerufen. Auf der Terrasse des „Bistros 26“ stand ein Heizstrahler mit Gasflasche in Flammen. „Der Defekt der Gasflasche hat die Front des Gebäudes mit entzündet“, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Zum Zeitpunkt des Brandes waren zahlreiche Gäste in dem Bistro, Verletze gab es nach ersten Angaben der Feuerwehr jedoch nicht. Die Freiwillige Feuerwehr Westerland war vor Ort und konnte den Brand zügig löschen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. – Quelle: https://www.shz.de/21200662 ©2018
Samstag, 15. September 2018
Geld für Sylt
Gute Nachricht aus dem Kieler Umweltministerium: Das Land investiert 2,8 Millionen Euro zusätzlich in die Sandvorspülung vor Sylt. Vor allem Hörnum, das im Juli besonders viel Sand verloren hat, profitiert von der zusätzlichen Vorspülung. „Wir sind total begeistert“, freute sich gestern der Hörnumer Bürgermeister Rolf Speth.
Durch eine Reihe kleiner Fluten habe Hörnum in den vergangenen Monaten deutlich an Sand verloren, erklärte Speth, der Strand sei wesentlich schmaler geworden. Erst Mitte Juli berichtete die Sylter Rundschau über starke Sandabbrüche und eine Abbruchkante am Weststrand. Die sofortige Bestandsaufnahme durch Mitarbeiter des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN) hatte Folgen. Nun erhalte der Inselsüden bei der Vorspülung fast doppelt so viel Sand wie geplant, erläuterte Speth – fast 500.000 Kubikmeter mehr. „Wir können uns wirklich nicht beschweren.“ Mit dem aktuellen Verlauf der Sandvorspülung sei er sehr zufrieden.
– Quelle: https://www.shz.de/21024667 ©2018Info für Gäste der Ferienwohung auf Sylt Sylter Deichwiesen
n diesem Jahr holen die Spülschiffe den Sand aus dem Entnahmegebiet „Westerland III“, rund acht Kilometer vor Westerland gelegen. Aus 15 bis 30 Metern Tiefe saugt der „Hopperbagger“ ein Wasser-Sand-Gemisch an Bord, das Wasser fließt größtenteils wieder ab. Mit vollem Laderaum fährt das Spülschiff in Richtung Küste und pumpt den Sand durch eine 1,2 Kilometer lange Druckrohrleitung an den Sylter Strand, wo er von Baggern und Planierraupen verteilt wird.
Die Aufspülbereiche an der Sylter Westküste ändern sich von Jahr zu Jahr. In diesem Jahr sollten die Strände von List, Kampen und Hörnum verstärkt werden, erläutert der Husumer LKN-Projektleiter Ole Martens. Zwischen Mitte April und Mitte Oktober 2018 sollten ursprünglich 820.000 Kubikmeter Sand ersetzt werden, hieß es im Frühjahr. Das hatten die Vermessungen im Oktober 2017 ergeben. Doch nicht große Orkane, sondern die Tide und kleinere Stürme brachten in den Sommermonaten eine größere Bodenerosion. Lokale Ereignisse, so Martens, hätten sehr viel Sand ausgeräumt. „Es stellte sich heraus, dass wir mehr Sand brauchen.“
Der Husumer Landesbetrieb schaltete das Umweltministerium des Landes ein, legte die Ergebnisse der Vorvermessung vor und wies den Bedarf nach. Die Kieler reagierten schnell und passten den Finanzrahmen dem größeren Bedarf an: Aus fünf Millionen Euro wurden 7,8 Millionen Euro, die statt 820.000 Kubikmeter für die Vorspülung von 1,265 Millionen Kubikmeter Sand reichen.
„Das zusätzliche Geld stammt zum überwiegenden Teil aus Umfinanzierungen von geplanten und laufenden Maßnahmen“, begründete Ministeriumssprecher Joschka Knuth den überraschenden Geldsegen. „Darüber hinaus ist das insgesamt verfügbare Budget für Küstenschutzmaßnahmen im Laufe des Jahres angestiegen.“
So konnten List und Kampen bereits etwas mehr Sand erhalten, doch der Großteil geht nach Hörnum, betonte Ole Martens. Ohne den Nachschlag wäre die Sandvorspülung 2018 bereits vor zwei Monaten erledigt gewesen. Die Frist läuft Mitte Oktober ab – im Winterhalbjahr darf aus „Westerland III“ kein Sand mehr entnommen werden.
Fertiggestellt wurden seit April bereits die Aufspülbereiche 1 „List Strandhalle“ mit 385.486 Kubikmetern, 2 „Kampen Sturmhaube“ mit 182.503 Kubikmetern, 3 „Kampen Wasserwerk“ mit 142.411 Kubikmetern sowie 4 „Hörnum Campingplatz“ mit 150.682 Kubikmetern.
Aktuell ist das Baggerschiff „Idun R“ der dänischen Firma Rohde Nielsen A/S im Aufspülbereich 5 vor „Hörnum Süd“ unterwegs, wo die Sandmenge auf 180.000 Kubikmeter erhöht wurde. Voraussichtlich in anderthalb Wochen zieht es weiter zum letzten Strandabschnitt, dem Aufspülbereich 6 „Hörnum Möskental“ (155.000 Kubikmeter). Der Aufspülbereich 7 „Hörnum Steintal“ mit 67.816 Kubikmetern wurde vorgezogen und schon zwischen „Hörnum Campingplatz“ und „Hörnum Süd“ fertiggestellt.
Damit die Arbeiter den Zeitplan einhalten können, kommt nächste Woche voraussichtlich noch das Schwesterschiff „Thor R“ zur Verstärkung nach Sylt. Das Flaggschiff von Rohde Nielsen war schon im Frühjahr hier im Einsatz und spült derzeit Sand vor der ostfriesischen Insel Langeoog an den Strand. Zwischendurch muss noch in Esbjerg der Saugkopf gewechselt werden.
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